QUALITÄTSMANAGEMENT
Der Facility Manager als neue Schnittstelle zwischen Dienstleistern und Eigentümern/Betreibern von
Gebäuden wird die neue Qualität der Kunden - Lieferanten - Beziehung sichern. Das heißt, die
Arbeitsprozesse werden beschrieben und vereinbart, die Kriterien für Erfüllung bzw. Nicht-Erfüllung
definiert. Eventuell werden Abwicklungsrisiken erkannt und gegebenenfalls besonders behandelt
(beispielsweise dafür besonders qualifiziertes Personal eingesetzt oder ein Prüfschritt eingeführt).
Die Qualität der Dienstleistungserbringung wird vom Kunden (Eigentümer/Betreiber) vorausgesetzt. Für
die Realisierung durch FM und nachgeschalteten Dienste ist aber die Definition der Qualitätsziele und
die Sicherstellung der Abläufe (Qualitätssicherung) erforderlich.
Vier Grundanforderungen
Der Aufbau eines Qualitätsmanagements kann sich an der internationalen Norm DIN EN ISO 9000ff.
orientieren. Vereinfacht ausgedrückt fordert diese Norm vier Dinge von einem Unternehmen, die es
nach den jeweils eigenen konkreten Bedürfnissen ausgestalten muß.
· Aufgaben und Verantwortlichkeiten verbindlich festzustellen
· Nur mit geschultem Personal und qualifizierten Lieferanten zu arbeiten
· In Prozessen zu denken
· Aus Fehlern zu lernen.
Eine der ersten Aufgaben bei der Einführung eines QM - Systems besteht darin, die Komponenten des
Dienstleistungsprozesses und deren Schnittstellen darzustellen:
· Genaue Beschreibung des Prozesses der Dienstleistungserbringung einschließlich der anzuwendenden Methoden,
· Mindestanforderung für jede Komponente der Dienstleistungserbringung,
Festlegung, welche Forderungen nach Art und Umfang an die Ressourcen und das Personal gestellt werden.
